Schlagworte: Burschenschaft; Freiburg
Knapp 150 Jahre studentische Geschichte prägen die Burschenschaft Alemannia Freiburg. 1860 noch als Akademischer Verein liberal gesinnter Studenten gegründet, sind die Anfangsjahre geprägt von einem Gefühl des Aufbruchs, der im gerade die Kleinstaaterei ablegenden Deutschland insbesondere die Studenten an den Universitäten erfasste. Somit fühlt sich die Alemannia Freiburg auch heute noch den freiheitlich-demokratischen Grundrechten verbunden, wie sie im 19.Jahrhundert erkämpft und im 20. Jahrhundert im Grundgesetz festgeschrieben wurden. Toleranz gegenüber anderen Völkern und anderen Denkweisen gehört dazu. Dies unterstrich die Burschenschaft noch einmal durch ihren Wechsel von der "Deutschen Burschenschaft" zur "Neuen Deutschen Burschenschaft". Die Mitgliedschaft in der Alemannia Freiburg ist im Idealfall eine Bindung für das Leben. Neue Mitglieder werden bei der Wohnungssuche unterstützt, es bilden sich Lerngemeinschaften und ältere Mitglieder halten nach ihrem Abschluss Kontakt zur Burschenschaft. Das Feiern ist selbstverständlich ebenfalls ein gewünschter Ausgleich zum studentischen Alltag. Besonderes Highlight ist hierbei das Berghaus, dass idyllisch gelegen zwischen 2 Seen in 1000 Metern Höhe zur Entspannung einlädt. 1972 hat die Burschenschaft beschlossen, das Fechten als Pflicht aus der Satzung zu entfernen und dies den Mitgliedern freizustellen.
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